Schulen für Afrika

In diesen Ländern hat UNICEF bereits Schulen gebaut:
Schulen in Afrika Angola Simbabwe Südafrika Mosambik Malawi Ruanda
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Bildung ist die Eintrittskarte für ein gutes Leben, die beste Versicherung gegen Hunger, Armut und Gewalt. Keinem Kind in Afrika oder anderswo auf der Welt dürfen wir dieses Recht vorenthalten, sagt Nelson Mandela, Friedensnobelpreisträger und ehemaliger Präsident von Südafrika.

Im südlichen Afrika ist der Weg zu diesem Ziel noch besonders weit. Rund 45 Millionen Kinder wachsen ohne Schulbildung auf. Fast jedes zweite Kind hat damit keine Chance, lesen, schreiben und rechnen zu lernen – und später ein Leben in Würde und Selbstbestimmung zu führen.

Das Projekt Schulen für Afrika hat sich zum Ziel gesetzt, zwei Millionen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen. Bei dieser Aktion ziehen UNICEF, die Nelson Mandela Stiftung und die Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts an einem Strang.

In zunächst sechs afrikanischen Ländern werden Schulen neu gebaut oder in Stand gesetzt. Kinder erhalten Hefte und Stifte und Lehrer werden ausgebildet. Die Dorfbewohner selbst bauen mit und übernehmen die Verantwortung für den Betrieb der Schulen.

Erfolge

Schulkinder an der Tafel

Mit Hilfe deutscher Spenden konnte UNICEF in den Projektländern eine breite Bildungsbewegung in Gang setzen, von der hunderttausende Kinder profitieren. So half UNICEF, 602 Schulen neu zu bauen oder in Stand zu setzen. An 446 Schulen sorgte UNICEF für Trinkwasseranschluss, baute Latrinen und Waschgelegenheiten. Über drei Millionen Kinder haben so endlich ein gutes Lernumfeld. Während einige der neuen Schulen nur ein einziges Klassenzimmer haben, bieten andere mehrere Gebäude und Platz für bis zu 1.000 Schüler. Bis zum Jahr 2010 sollen diese Erfolge noch erheblich zunehmen.

Mit Spenden aus der Aktion Schulen für Afrika schulte UNICEF zudem bereits über 60.000 Lehrer. UNICEF rief zudem in den Dörfern Initiativen ins Leben, die sich für den Schulbesuch von Waisen und Mädchen stark machen. So haben die Kinder gute Voraussetzungen, über den Tag der Einschulung hinaus Unterstützung zu erhalten und die Schule erfolgreich abzuschließen. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie die Kinder in den neuen Schulen lernen - es gibt nichts Schöneres, sagt der Hamburger Reeder Peter Krämer, der die Aktion ins Leben rief.

Die offizielle Website von Schulen für Afrika findest du unter http://www.unicef.de/schulenfuerafrika.html.